Ergebnisse und Berichte vom 23./24. Januar


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Das Wochenend-Stenogramm:

DNL
Sa.: Kölner EC – Jungadler Mannheim 2: 4 (1:1, 1:0, 0:3)

Großartiges Spitzenspiel gegen die Jungadler Mannheim – aber die Siegesserie ist gerissen

Tore/Vorlagen: Eric Valentin 1/0, Nico Kolb 1/0, Colin Ugbekile 0/1, Mike Glemser 0/1, Louis Latta 0/1

So.: Kölner EC – Eisbären Juniors Berlin 4:3 n. V. (2:1, 1:1,0:1, 1:0)

Ein Krimi mit einem glücklichen Ende für die Junghaie. Dominik Bokk schoss das entscheidende Tor nach 48 Sekunden der Overtime.

Schüler
Sa. Iserlohner EC – Kölner EC 3: 8(1:1, 2:3, 0:4)

Tolle Leistung der Kölner U16 und deutlicher Sieg beim Tabellenführer

Tore/Vorlagen: Erik Betzold 1/3, Adam Kiedewicz 1/2, Dennis Lobach 1/2, Malte Hodi 2/0, Manuel Alberg 2/0, Lukas Ribarik 1/1, Michael Schaaf 0/1, Tommy Pasanen 0/1, Kevin Strom 0/1

Amateurmannschaft

So. RT Bad Nauheim 1b – Kölner EC 3:2 n.P. (0:1, 1:0, 0:1, 1:0)

25 Sekunden fehlen zum Sieg!

Knaben:

So. Kölner EC – Düsselorfer EG 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)

Unglückliche Heimniederlage durch zwei Gegentore in den beiden letzten Spielminuten

DNL:

Kölner EC – Jungadler Mannheim 2:4 (1:1, 1:0, 0:3)

Ein tolles Spiel lieferten sich die beiden besten Mannschaften der Deutschen Nachwuchs-Liga am Samstag. Das Tempo war von der ersten Sekunde an enorm hoch und die Junghaie spielten auf Augenhöhle mit dem Tabellenführer und Titelverteidiger. Chancen zur Führung gab es zuhauf, z.B. für Marvin Ratmann nach einem Solo aus der neutralen Zone bis zum Mannheimer Tor und für Erik Valentin, der knapp das leere Tor verfehlte.

Erst ab Mitte des ersten Drittels kamen die Gäste ins Spiel und als es die erste (und einzige!) Strafe gegen den KEC gab, standen die Junghaie zwei Minuten mächtig unter Druck. Die überstanden diese Druckphase schadlos und fanden zu ihrem starken Offensivspiel zurück. Der Druck wurde noch größer, als auch der erste Gästespieler auf die Strafbank musste. Doch dann verfehlte ein Kölner Verteidiger die Scheibe an der blauen Linie, der Mannheimer Timo Walther zog auf und davon und überwand Torwart Felix Köllejan zum 0:1. Die Antwort der Junghaie ließ nicht lange auf sich warten: noch während der laufenden Strafzeit traf Kapitän Erik Valentin zum hoch verdiente Ausgleich.

Im zweiten Drittel hielten die Pauels-Schützlinge den Druck auf das Gästetor aufrecht und schon nach knapp vier Minuten brachte Nico Kolb den KEC in Führung. Weitere Riesenchancen folgten. Colin Ugbekile scheiterte nach einem Solo knapp, Lucas Dumont traf den Pfosten und Dani Bindels scheiterte nach einem Pass von Mike Glemser am überragenden Mannheimer Torhüter Mirko Pantkowski. Nach vierzig Minuten hatten die Junghaie das Torschussverhältnis auf 29:10 geschraubt, das 2:1 war mehr als verdient.
Umso bitterer war der schnelle Ausgleich nach 39 Sekunden im Schlussdrittel. Wieder war Timo Walther der Torschütze, in dem er einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel, erarbeiteten sich einige Chancen, doch KEC-Goalie Felix Köllejan stand sicher. Machtlos war er aber, als Mannheims Valentin Kopp nach einem groben Verteidigerfehler allein vor ihm auftauchte und zur erneuten Gästeführung einschoss. Es war der zweite Shorthander gegen die Junghaie…

Die endgültige Entscheidung fiel drei Minuten vor der Schlusssirene, als die Haie den Puck im eigenen Drittel hergaben und Valentin Knopp dies zum 2:4 nutzte.
Dieses Spiel war echte Werbung Eishockey! Kompliment an beide Teams für diese Leistung und in dieses Lob schließen wir auch die Schiedsrichterin Nicole Hertrich und ihre Assistenten Stefan Wentingmann und Tim Zerbe ein.

Tore/Vorlagen: Eric Valentin 1/0, Nico Kolb 1/0, Colin Ugbekile 0/1, Mike Glemser 0/1, Louis Latta 0/1

 

So.: Kölner EC – Eisbären Juniors Berlin 4: 3 n-V. (2:1, 1:1, 0:1, 1:0)

Das war ein echter Krimi mit einem glücklichen Ende für die Junghaie. Dominik Bokk fasste sich nach 48 Sekunden der Verlängerung ein Herz, schoss den Puck in den Winkel des Berliner Tors und sicherte den Junghaien zwei Punkte gegen die starken Eisbären. Ein passendes Geburtsgeschenk für Cheftrainer Rodion Pauels, dem wir an dieser Stelle ebenfalls zu seinem Ehrentag gratulieren.

Es sah im ersten Drittel zunächst nicht nach einem so knappen Ergebnis aus. Zwar konnten die Junghaie nicht ganz an die exzellente Leistung des Vortags anknüpfen, doch mit einem Doppelschlag in der 11. und der 12. Minute von Erik Valentin und Nico Kolb gingen sie verdient 2:0 in Führung. Es war wie gegen Mannheim ein krasser Fehler in der Defensive, der zum ersten Gegentor führte. Ein Kölner Spieler leistete sich im eigenen Drittel einen krassen Fehlpass, den der Berliner Lois Spitzner zum Anschlusstreffer ausnutzte.

In der 24. Minute verhängte die Hauptschiedsrichterin einen Penalty gegen die Junghaie, den der Berliner Charlie Jahnke an den Pfosten setzte. Aufatmen beim Kölner Anhang und drei Minuten später Torjubel: Mick Köhler erhöhte im Nachschuss auf 3:1, nachdem Berlins Torhüter Lucas Hoffmann einen gefährlichen Schuss von Marvin Ratmann nur abprallen lassen konnte. Die Gäste zeigten sich von der erneuten Zwei-Tore-Rückstand unbeeindruckt und konterten. Ein abgefälschter Schuss führte in der 30. Minute durch Michael Delueg zum 3:2. Für die Haie traf Max Pietschmann in der 36. Minute den Pfosten. Trotz eines Torschussverhältnisses von 29: 8 führten die Junghaie nach zwei Dritteln nur mit 3:2.

In der vierten Minute des Schlussdrittels nutzten die Kölner zunächst ein Überzahlspiel nicht, unmittelbar danach vertändelten sie an der gegnerischen blauen Linie den Puck und kassierten prompt durch Lois Spitzner den Ausgleich. Jetzt kamen die Gäste immer besser ins Spiel und als sie Mitte des letzten Drittels in Überzahl agieren konnten, bekam Kölns Torhüter Jan Dalgic sehr viel Arbeit. Er wurde nun zum Rückhalt des Teams und sorgte dafür, dass es beim 3:3 blieb. In der Schlussphase wanderte nochmals ein Berliner Spieler auf die Strafbank. Die Überzahlchance blieb ungenutzt, führte aber dazu, dass der KEC in die Verlängerung mit 4 gegen 3 Spieler starten konnte.

Das führte letztlich zum Erfolg. Dominik Bokk, der jüngste Kölner Spieler, kam frei an die Scheibe und schoss sie hoch ins lange Eck des Berliner Tors.

Trainer Rodion Pauels war mit dem Spiel gegen Berlin nicht ganz zufrieden: „Wir haben wieder zwei Gegentore her geschenkt und zuletzt die Ordnung verloren.“ Er wies aber auch darauf hin, „dass in der letzten Woche sieben erkrankte Spieler nicht regelmäßig trainieren konnten“.

Tore/Vorlagen: Nicolas Appendino 0/3, Marvin Ratmann 0/2, Nico Kolb 1/0, Erik Valentin 1/0, Mick Köhler 1/0, Dominik Bokk 1/0, Oliver Granz 0/1, Mike Glemser 0/1, Robin Schütz 0/1

Am kommenden Wochenende haben die Junghaie erneut zweimal Heimrecht: am Samstag (16.00 Uhr) gegen den Augsburger EC und am Sonntag (12.00) gegen den ESV Kaufbeuren.

Schüler

Sa. Iserlohner EC – Kölner EC 3:8 (1:1, 2:3, 0:4)

Fünfmal hatte die Kölner EC in dieser Saison gegen die Young Roosters verloren – jetzt gab es endlich den ersten Sieg. Zufrieden bilanzierte Cheftrainer Philip Kipp: „Insgesamt können wir sehr zufrieden sein, da wir über weite Strecken die Trainingsinhalte der beiden letzten Wochen im Spiel umsetzen konnten. Gerade im letzten Drittel bot die Mannschaft eine reife und unaufgeregte Leistung. Das wart schön zu sehen! Auf beiden Seiten fehlten allerdings 3 – 4 Leistungsträger. Jetzt gilt es, die nächsten Wochen und Gegner anzugehen, um sich für das Endturnier zu qualifizieren.“

Zum Spielverlauf:
Erik Betzold brachte den KEC mit einer Einzelleistung in der 3. Minute in Führung, erst in der 17. Minute fiel der Ausgleich. Lebhaft wurde es in der Anfangsphase des zweiten Drittels. Innerhalb von 57 Sekunden fielen drei Tore, zweimal ging der KEC durch Malte Hodi und Manuel Alberg in Führung. In der 36. Minute baute Lukas Ribarik den Vorsprung auf 4:2 aus, wenige Sekunden vor der Pause kamen die Gastgeber auf 4:3 heran.

Den Torreigen im Schlussdrittel leitete Malte Hodi in der 45. Minute mit seinem zweiten Tor an diesem Tag ein. In regelmäßigen Abständen trafen Adam Kiedewicz , Dennis Lobach und Manuel Alberg zum Endergebnis von 8:3.

Tore/Vorlagen: Erik Betzold 1/3, Adam Kiedewicz 1/2, Dennis Lobach 1/2, Malte Hodi 2/0, Manuel Alberg 2/0, Lukas Ribarik 1/1, Michael Schaaf 0/1, Tommy Pasanen 0/1, Kevin Strom 0/1

Amateurmannschaft

RT Bad Nauheim – Kölner EC 3:2 n.P. (0:1, 1:0.1:1, 1:0)

Zum Auswärtsspiel in Bad Nauheim fuhr die Mannschaft am Sonntag mit dem Coach Bernd Arnold, der den Trainer Boris Ackermann vertrat.
Die Mannschaft begann sehr konzentriert und bereits in der 2. Minute fiel in Unterzahl unser Führungstreffer durch Anton Latuske. In der Folgezeit wurden die besten Chancen nicht verwertet und es ging mit diesem Ergebnis in die Drittelpause.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel sehr zerfahren und der unsichere Schiedsrichter verhängte unerklärliche Strafen auf beiden Seiten. Bad Nauheim nützte diese Verunsicherung und erzielte den Ausgleichstreffer.
Im Schlussdrittel wollte unsere Mannschaft den Sieg , wurde aber durch Strafzeiten und eine Disziplinarstrafe zurück geworfen. Als in der 58. Minute Thorben Beeg auf Zuspiel von Lukas Möllenbeck und Lars Möltgen den Treffer zum 2:1 schoss, waren drei Punkte aus Bad Nauheim sehr nahe.
Leider schockte Bad Nauheim 25 Sekunden vor Spielende mit einem Sonntagsschuss zum 2:2 die Mannschaft.

Beim anschließenden Penaltyschießen verschossen Anton Latuske und Marc Blumenhofen ihre Versuche und somit blieb der Zusatzpunkt in Bad Nauheim.

Tore/Vorlagen: Latuske 1/0, Beeg 1/0, Herzog 0/1, Moser 0/1, Möllenbeck 0/1, L. Möltgen 0/1

 

Knaben:

So. Kölner EC – Düsselorfer EG 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)

Dreimal gingen die KEC-Knaben in Führung und bis 94 Sekunden vor der Schlusssirene führten sie mit 3:2. Doch den verdienten Sieg gab es dann doch nicht. Zwei Wechselfehler ermöglichten den Gästen noch zwei Tore und den 4:3-Sieg.

Der Kommentar von Cheftrainer Hendrik Budde: „Leider hat es wieder nicht sollen sein! Wir haben gut gespielt, lange Zeit viele gute Dinge gemacht, aber am Ende standen wir wieder mit leeren Händen da! Wir schaffen es noch nicht ganz, die Trainingsinhalte der letzten Wochen konsequent umzusetzen. Spielerisch haben wir gerade zum Ende hin überzeugt und viel Druck auf das Tor ausgeübt, Düsseldorf war stehend K.O.
Durch zwei Wechselfehler in den letzten 90 Sekunden kippte das Spiel und Düsseldorf gewann.
Die Mannschaft arbeitet gut, nur müssen wir uns durch Siege selber belohnen und Selbstvertrauen tanken.“

Tore/Vorlagen: Ben Conrod 1/1, Stefan Laschitzky 1/0, Jan Noreiks 1/0, Nick Denisiuk 0/1, Joshua Geuß 0/1, Max Leonhardt 0/1